Die Geschichte mit dem Hammer

Die Geschichte mit dem Hammer       Von Paul Watzlawick

 

Ein Mann will ein Bild aufhängen.

Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer.

Der Nachbar hat einen.

Also beschliesst unser Mann hinüberzugehen und ihn sich auszuborgen.

Doch da kommt ihm ein Zweifel: was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will?

Gestern schon grüsste er mich nur so flüchtig.

Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgetäuscht, und er hat etwas gegen mich.

Und was? Ich habe ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort.

Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen?

Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben.

Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen.

Bloss weil er einen Hammer hat. „Jetzt reicht’s mir wirklich!“ - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann,

schreit ihn unser Mann an:

„Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“

Für weitere Informationen und Vereinbarung eines Termin kontaktieren Sie mich per Tel.: +41 76 515 05 58 oder per Mail.

Martina Flury

Coaching PUR am Lago Maggiore

Locarno - Tessin - Zürich
Termine nach Vereinbarung
+41 76 515 05 58 info@martina-flury.ch
© 2017 - Martina Flury - info@martina-flury.ch - Tel.: +41 76 515 05 58